Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetzes veröffentlicht

Der Entwurf enthält entscheidende Gesetzesänderungen. So sollen Vertragsärzte statt bisher 20 künftig mindestens 25 Sprechstunden pro Woche anbieten. Die Vermittlung eines Facharzt-Termins durch einen Hausarzt, die Behandlung von durch Terminservicestellen vermittelte Patienten und andere Zusatzleistungen sollen durch finanzielle Anreize belohnt werden; Hausarztbesuche sollen zudem als Praxisbesonderheit anerkannt werden.

Obligatorische regionale Zuschläge für Landärzte sollen eingeführt und die Kassenärztlichen Vereinigungen verpflichtet werden, in unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten Gebieten eigene Praxen oder Versorgungs-Alternativen wie z.B. Patientenbusse, mobile Praxen oder digitale Sprechstunden anzubieten.

Angestellten Ärzten eines MVZ soll es möglich sein, die Gesellschaftsanteile eines aus dem MVZ ausscheidenden originären Gründers zu übernehmen.


Link zum Referentenentwurf: https://goo.gl/SkoYg8
 

 

 

 

 

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